Reisebericht JULI 2013 in FUNCHAL auf MADEIRA --- Landschaften, Pflanzen, Land & Leute sowie etwas Spotting

 

TEIL I : LOS GEHTS



Relativ kurzfristig entschlossen sich meine Partnerin und ich, eine neue interessante Insel zu bereisen. Dabei fiel die Wahl auf Madeira, da die vorhandenen Reisegebote im vertretbaren finanziellen Rahmen (zwei Wochen, 4Sterne Hotel 750 Euro ÜF) standen. Den Rabatt (ca. 150 €) gab es überraschend für die beiden Flüge mit Condor.
Dabei war uns im Vorfeld klar, das es weder ein Badeurlaub noch eine Spottingtour werden würde. Madeira ist eher für seine enorme Vielfalt an Blumen , Gewächsen und Landschaften berühmt.

Am Donnerstagmittag ging es von SXF los. Condor fliegt einmal wöchentlich zur portugiesischen Inselgruppe, der Flug dauert ca. viereinhalb Stunden.


Wir hatten ganz gute Plätze auf der rechten Seite, aber leider war meine Scheibe nicht besonders sauber, daher nur ein Foto als Ausblick, nachdem sich die Wolken verzogen hatten:


Beim Zielanflug hatte ich auf die spektakuläre 180 Grad Kurve gehofft, aber leider flogen wir ganz gemütlich vom Osten an.
Ein Bild vom Nachbarort Machico mit seinem künstlichen Sandstrand (importiert aus Marokko) gelang mir noch kurz vor der Landung.


"Begrüßt" wurde ich durch diese beiden "Inselfutten", die man für Rundflüge buchen konnte.


Donnerstagnachmittag ist "Condortag" in FNC, gleich vier Maschinen kommen etwa zur selben Zeit aus Deutschland, ansosnten ist flugtechnisch nicht all zu viel los.

Im Terminal fotografierte ich die bunten Kacheln, die man sehr häufig auf der Insel zu sehen bekommt.

Dann ging es mit einem Transferkleinbus in die Hauptstadt Funchal, die mit Abstand größte Stadt auf der Insel. Ein großer Teil der ca. 200000 Inselbewohner lebt hier.
Mehr noch mehr wissen möchte:   Klick

Unser Hotel war so im vorderen "Mittelfeld" zuzuordnen, für uns völlig ausreichend, da wir nicht unbedingt Fans der "Fünfsterner" sind.
Ein Zimmer im obersten Stock (14.Etage), naja, war ganz schön warm, aber irgendwie konnte ich mich im Laufe der Tage daran gewöhnen.
Der Ausblick war dafür ganz gut (links ein nachgebautes Kolumbusschiff für Touriausflüge) :

Den Tag ließen wir mit einem Spaziergang in der Fußgängerzone in Strandnähe ausklingen.
So sehen die Bademöglichkeiten in der Regel aus :

Zum Abschluß des ersten Tages zwei "Bewohner", die man in Madeira wohl mit am Häufigsten antreffen kann,
sicherlich werdet Ihr sie erkennen oder ;-)


 

 

 

Teil II : Die Pflanzenvielfalt auf Madeira

Nun will ich Euch nicht mit Dutzenden von botanischen Fotos langweilen, aber der Besuch der Gärten von Funchal und Umgebung sollte zum Pflichtprogramm gehören.
Wir haben mehrere Ausstellungen besucht, den folgenden Garten will ich Euch mit ein paar Bildern vorstellen.
Die meisten Leute fahren mit dem Taxi oder der Seilbahn zu diesen sehenswerten Parks, wir haben uns aber den ersten Park zu Fuß erkämpft.
Im ersten Bild sieht man den Höhenunterschied zur Hauptstadt, da die Gärten alle oberhalb von Funchal liegen. Das war ne Stunde Fußmarsch mit ziemlich steilen Aufstieg.
Bei den Besuchen der anderen Gärten schnappten wir uns dann die Linienbusse, das ist wesentlich preiswerter als die anderen Varianten.
Auf dem Bild sieht man auch mehrere der über 200 Tunnel auf der Insel, der Längste( da sind wir später auch mal durchgefahren) ist über 3 km lang.

Ansonsten möchte ich keine Biologiestunde halten, sondern die Bilder sprechen lassen. Ist schon der Wahnsinn wie das Zeug dort wächst.
Wo man bei uns mühevoll kleine Töpfe züchtet, wuchern dort die Pflanzen meterhoch.





 



 


 

Im Botanischen Garten gibt es auch einige Käfige mit exotischen Vogelarten.

 

Foto auf dem Rückweg : So sieht es auch in einigen Gärten von privaten Häusern und Grundstücken aus.

 

TEIL III : Terrassenspotting am Montag von 8:00 bis 13:00


Spotting stand zwar nicht im Mittelpunkt, aber wie so oft hatte ich im Vorfeld den Flugplan beobachtet und festgestellt, das in FNC am Montagvormittag die meisten Flugbewegungen stattfanden.
Also ging es zeitig auf Tour, wir wollten mit dem Flughafenbus zum Airport fahren. Der Fahrplan erwies sich aber als nichtig und die Zeit schwamm etwas davon. :|
Plötzlich hielt ein Taxifahrer und bot eine Fahrt an, nicht gerade preiswert (25 Euro, immerhin waren es aber auch rund 20 km), aber ich war heiß auf die ersten Flieger.
Gutes Tempo auf der Inselautobahn und doch noch fast pünktlich zur gewünschten Zeit vor Ort.

Kurz danach landete auch schon der "Inselhopper" von SATA, welcher zweimal täglich auf die Nachbarinsel fliegt.


So sieht die Terrasse vom Spottingpunkt auf der anderen Seite des Flughafens aus (Bild von einem späteren Spottingausflug)

und so ist der Blick von der Terrasse aus. Das Wetter war an diesem Tag durchwachsen mit einem Sonne-Wolken Mix.



Hier kann man den recht spektakulären Anflug vom Westen mit der besagten "Kehrtwende" erahnen, leider sollte ich bei den anderen beiden Ausflügen auf der anderen Seite des Airports stets das Pech haben, kein einziges Anflugsfoto von dieser Seite zu bekommen, aber ich will da nicht mit dem Schicksal hadern, sondern mich an der "Beute" erfreuen, die ich letztendlich abgelichtet habe.

Da wären XL-Airways France

Der "Platzhirsch" TAP mit ca. einem Dutzend Flügen am Tag

Jetair OO-JAO

SATA A320

und die B737-800 OK-TSC von Smartwings :)

Dann gab es ne kleine Pause, bevor die "Invasion" der Briten einsetzte.
Davon auch noch ein paar Fotos (nicht komplett):

Jet2 B757 bei der Landung, der gelbe Pfeil ganz oben zeigt den Hauptspotterpunkt auf der anderen Seite des Airports und ist von Santa Cruz aus erreichbar.

Thomson 757 mit neuem Anstrich

Thomson 757 Start

Jet2 B737

Zwischendurch mal etwas Spanisches mit Binter (Naysa), die mehrfach wöchentlich von den Kanaren herüber kommt.

die erste B737-800 von Thomson für mich

Thomas Cook GB 757

und die zweite B737-800 von Thomson

Den Abschluß gegen 13:00 machte die Dash-8-400 von SATA, sodass ich nun drei einheimische Flieger im Kasten hatte. :)

Dann ging es zu Fuß weiter nach Osten entlang der Autobahn, da kann man nämlich (im Gegensatz zu Deutschland) tatsächlich entlangwandern.
Nicht gerade idyllisch, aber ich wollte noch die Pfeiler der Landepiste ablichten und einen Blick vom Ende der Bahn werfen.

Blick zurück zum Airport vom Bahnende

Dann stärkten wir uns im recht großen Supermarkt "Continente" und weiter ging die Wanderung bis Machico (welcher schon mal beim Landeanflug zu sehen war).

kleiner Ortsrundblick

Dort gabs Kaffee und Eis und dann fuhren wir mit dem Expressbus (zufällig am Busbahnhof des Ortes entdeckt) ) wieder nach Funchal zurück.

 

 

Teil IV - Die WEST TOUR

Am Tag nach dem Spotterausflug buchten wir die erste von zwei größeren Inseltouren.
Dabei war es wichtig, den Ausflug nicht mit einem großen Bus, sondern mit einem "Achtsitzer" zu organisieren, was auch ganz gut klappte.
Für 24 Euronen pro Nase waren wir dabei und konnten ohne Stress die einzelnen Orte in Angriff nehmen.
Ein eigenes Mietauto hatte ich bereits im Vorfeld ausgeschlossen, da mir die Straßen insgesamt zu anstrengend erschienen, zu mal ich immer noch mit einigen gesundheitlichen Problemen zu tun habe.
Die folgende Karte stimmt nicht ganz, zeigt aber den ungefähren Verlauf der Tagesroute:
www.madeira-seekers.com/Images-MS/West-Tour_map.gif 


Pünktlich gegen 9:00 wurden wir mit diesem "Kleinbus" abgeholt und los ging's.

Als Erstes fuhren wir ins benachbarte Fischerdorf Camara de Lobos, wo wir eine halbe Stunde Zeit für einen Rundgang hatten.

Damit der Bericht nicht zu umfangreich wird, zeige ich immer nur einige wenige Fotos von jeder Etappe, es gab natürlich viel mehr Motive abzulichten.
Besonders interessant fand ich diese Fischerboot mit den zu sehenden Fischhäuten.

Anschließend ging es zu Europas höchster Klippe (knapp 600m hoch :shock: ), dem Aussichtspunkt Cabo Girao mit einem 2012 eröffneten Skywalk.
Mir war da ziemlich mulmig, während Claudia locker über den gläsernen Abgrund entlang spazierte.

Hier noch eine weitere Beschreibung dieses Punktes mit einigen Bildern:
www.madeira-live.com/de/newsflash/cabo-girao.html

Der letzte Ort an der Südküste hieß Ribeira Brava, bevor es in die Berge Richtung Nordküste ging.


Hier weicht die Route von der am Anfang zu sehenden Karte ab, denn wir fuhren entlang der "Paul de Serra " Hochebene in Richtung Nordküste.
Ein Foto aus dem fahrenden Auto zur Dokumentation, wie vielfältig und steil die einzelnen Berglandschaften sind.
Die ganz hohen Gebirge gab es dann aber erst auf der Osttour zu sehen (oder auch nicht). Davon in einem späteren Kapitel.

Die Hochebene gehört zu den beliebtesten Wandergebieten, wir sind allerdings nur durchgefahren, um zu unserem Mittagsziel Porto Moniz zu gelangen.
Kurz vor dem Ort gelang mir noch durch die Busscheibe dieser Schnappschuss:

Im Ort angekommen, hatten wir zwei Stunden Zeit für Mittagessen , Dorfrundgang sowie ein Besuch des Meeresschwimmbades, vielleicht die Attraktion des kleines Ortes an der Nordküste.
Ein Papayabaum !!! sieht man auch nicht alle Tage (falls jemand die Früchte kennt):

Eindrücke vom Schwimmbad und Blick zu einem der nördlichen Kaps:

Das Wasser des Atlantiks ist zwar ziemlich kalt (knapp über 20 Grad), aber wir hatten trotzdem unseren Spaß.
Sieht fast aus wie ein Korallenatoll ;-) , wenn schöne Wellen sind, prasselt allerdings das Meer ins Schwimmbad hinein.

Dann ging es noch weiter die steile und fast unbewohnte Nordküste entlang. Dabei kamen wir auch an mehreren Wasserfällen vorbei.
Ein Beispielfoto:

In Sao Vicente gab es noch einen Halt mit Besichtigung einer Kirche und dem kleinen Park mit Lorbeerbäumen.
Kurz vor dem Ort :

Einer der vielen Arten von Loorbeerbäumen:

Langsam ging es wieder Richtung Quartíer, zunächst durch weitere interessante Landschaften (Bild aus dem fahrenden Bus) :

und dann durch den wohl längsten Tunnel Madeiras (3,1 km) wieder Richtung Funchal.

Gegen 17:00 waren wir dann wieder im "Hauptquartier" (linkes Hochhaus.

 

 

Teil V - Die andere Seite des Airports

So wollte ich eigentlich einige Aufnahmen machen, als wir am frühen Nachmittag auf den Weg auf die andere Seite des Flughafens wanderten.
www.planespotters.net/Aviation_Photos/photo.show?id=389388

Aber wie das immer so ist, es war fast windstill und die Maschinen kamen leider von der anderen Seite.
Naja, da hilft kein Jammern, einfach das Beste aus der Situation machen.

Zunächst wanderten wir am Flughafenzaun entlang und probierten ein paar Positionen aus.
Der erste interessante Besucher sollte eine Smartlynx werden, nun ja, es kam keine "bunte" Maschine, aber was soll's, einfach mal abgelichtet. :)

Von hier oben lassen sich sehr schöne Perspektiven fotografieren, da macht es auch nichts, wenn es in diesem Fall "nur" TAP oder EZY ist.


Die Maschinen sehen fast wie Modelle aus, wenn sie vorbeirollen.
Daher habe ich auch ein weiteres Mal den SATA 320 (war immer der Gleiche) abgelichtet und hier reingestellt.

Dann ging es auf den beschriebenen Spotterpunkt(die wahrscheinlich beste Position auf dieser Seite des Airports) hier ein Überblicksfoto nach links ohne Zoom vom Standort aus.

und der Blick nach rechts auf den eigentlichen Aufsetzpunkt der Landebahn

Zwischendurch gab es immer größere Pausen, in unmittelbarer Nähe gibt es aber auch mehrere kleine Restaurants/Cafe's, wo man einen Imbiss oder eine Erfrischung zu sich nehmen konnte.

Der CRJ-1000 war der nächste interessante Gast, dafür war auch kurzzeitig ein einheimischer Spotter mit Auto "angereist".

Mit small talk konnten wir uns verständigen, die Frage nach möglichen "Tankstops" verneinte er und verwies auf eine amerikanische Base (?), soweit ich das verstanden hatte und einheimisches Militärgerät taucht meist nur 1-2x pro Monat auf, schade , aber nicht zu ändern.

Zum Start rollten die Maschinen dann zum bereits erwähnten Punkt, Landungen jedoch weiter von der anderen Seite. :-(

Ein Bild von der Platte am Wendehammer möchte ich als Beispiel zeigen :

Am späten Nachmittag bei heute insgesamt recht bescheidenen Licht tauchte dann noch die Enter Air aus Polen auf:

Eine weitere Sata Dash-8-400 rollte zum Start:

und auf ging's nach Ponta Delgada zu den Azoren:

Dann wollte ich Feierabend machen, aber die Aigle Azur in new colors reizte mich dann doch noch, das letzte Spotterfoto vom heutigen Tag:

Zurück ging es zu Fuß nach Santa Cruz (Hinweisschilder als Orientierung für Spotter

Zwei Ortsfotos (Rathaus)

und wie schon häufig gesehen "Blumenmeere" (hier als Bepflanzung über das Flußbett, man mag es kaum glauben)

dann fuhren wir wieder per Bus zurück nach Funchal.
Da wir nur ÜF gebucht hatten, gingen wir öfter mal in diese für unsere Breiten ungewöhnlichen Supermarkt.
Neben den normalen Produkten konnte man sich Essen an einem Büfett zusammenstellen, welches nach Gewicht bezahlt wurde.
Ob 10 Hühnerkeulen oder 1kg Garnelen (holten sich oft die Einheimischen) oder nur Vegetarisch, alles ein Preis und ab 21:00 nochmal auf die Hälfte reduziert.

 

Teil VI - Die OST TOUR

So in etwa sah sie aus, die zweite große Inseltour, die wir wieder mit einem "Achtsitzer" in Angriff nehmen konnten.
www.madeirahappytours.com/images/stories/map-router-happy_alemao_osten.jpg

Vom Quartier aus ging es zunächst auf einen der "Hausberge" der Hauptstadt, wo wir einen kurzen Fotostopp einlegten.
Man kann auch mit einer Stadtlinie dorthin fahren, wenn man einen Kurzausflug planen und eine gute Aussicht auf einen Teil der Stadt haben möchte.
Ein Foto nach Norden und nach Süden als Beispiel :


Dann ging es gleich richtig in die Berge, denn heute sollte die Tour zu den höchsten Gipfeln Madeiras gehen.

Den Namen des folgenden Aussichtspunktes habe ich mir leider nicht gemerkt, lasse aber zwei Bilder sprechen :



Anschließend ging es eine neu eröffnete Strasse mit teilweise sehr steilen Anstiegen hinauf zu den Gipfeln.
(zwei Fotos von unterwegs):



Dann aber machten uns die Wolken einen Strich durch die Rechnung, als wir den höchsten befahrbaren Punkt der Insel erreichten, den Pico de Arieiro , mit 1810 m der zweithöchste Berg Madeiras.

Somit konnten wir leider keinen Blick auf die Bergketten werfen, aber wie gesagt, nicht unnötig ärgern, man kann halt nie alles haben.

Weiter ging's nach Ribeiro Frio, einen Forellenzuchtstation, die auch landschaftlich und floristisch sehr schön angelegt ist.
Dort erblickten wir zu unserem Erstaunen mehrere Butterblumen (oder sagt man Löwenzahn ?) Bäume !!!, und einer musste logischerweise unbedingt aufs Foto.

Das zweite Foto zeigt den Beginn eines Wanderweges entlang der Levadas, den künstlichen Bewässerungskanälen Madeiras.

Anhand des nächsten Bildes möchte ich noch einmal zeigen, wie üppig die Natur hier wächst und das oftmals auch jeder Quadratmeter Erde ausgenutzt wird. Das erinnert fast ein wenig an SO-Asien.

und auch die Zivilisation nutzt dies häufig aus, wie man dies an diesem modernen Haus gut erkennen kann:

Unser Mittagspausenziel hieß Santana, berühmt geworden durch seine strohbedeckten Haüser, die es in bewohnter Form, aber auch als Tourimagnete mehrfach zu sehen gibt.


Glücklicherweise war ein großes Dorffest in Vorbereitung, sodass die zweistündige "Wartezeit" im Ort relativ schnell ohne Langeweile überbrückt werden konnte.



Als einheimische Spezialität konnte man einen Lorbeerbaumspieß mit gebratenes Rindfleisch verkosten.
Zahlreiche Stände waren dafür mit Grills ausgestattet.

Am Ortsrand befindet sich auch noch ein Themenpark, den ein Teil der Mitfahrer besuchte, wir fanden aber das Fest interessanter.
Am Parkplatz fotografierte ich noch einen Strauch mit dem "Stolz von Madeira", so nennt man hier diesen Blütenzauber.

Dann verlief die Route entlang der der Ostküste (im Bild der "Adlerfelsen"):

und zu guter Letzt gab es noch für mich ein "Leckerlie", den Abstecher nach Ponta de Sao Lourenco, für ein paar gute Motive am Ostkap fuhr der Fahrer auf Anfrage von mir noch eine kleine extra Runde, das erfreute noch alle mitfahrenden Gäste. Dafür ließen wir Christo Rei aus, aber den hatten wir schon vorher erwandert (Bild etwas später).



der östlichste Ort der Insel

Blick zurück zur NO-Küste

Das Kap, die letzte hintere Insel kann man zu Fuß nicht erreichen und ist auch Naturschutzgebiet.

Auf der Rückfahrt waren dann noch ein paar unbewohnte Nachbarinseln , ebenfalls Schutzgebiete, zu sehen.

Die Insel Porto Santo mit ihren langen Sandstrand (dort fliegt auch die Sata Dash-8-200 zweimal täglich hin) sahen wir nicht, sie liegt aber auch eher nördlich von Madeira.

Auch der zweite Tagesausflug (zum Sonderpreis von 20 €) war erneut ein voller Erfolg (außer die Wolken auf dem höchsten Punkt) und wir konnten zufrieden unser Hotel aufsuchen.

 

VII - Ein zweiter Versuch

Gegen Ende des Urlaubs blieb noch ein wenig Zeit, die eine oder andere "Lücke" zu schließen. Wir entdeckten noch einen weiteren Park etwas außerhalb von Funchal (im Teil IX gibt es noch ein paar Shots) und ich wollte noch einmal für 2-3 Stunden zum Airport. Leider war der Flugplan nicht besonders gefüllt und auch der Wind (oder auch der Tower) wollte erneut nicht mitspielen. Obwohl die "richtige" Windrichtung angesagt war, lief alles wie beim vorherigen Ausflug ab,  also wiederum keine Landung aus der gewünschten Richtung.
Die machte ich aus dem Bus auf der Rückfahrt, das Foto stelle ich aber trotzdem am Anfang hin, damit man einen kleinen Eindruck bekommt:

Die Hinfahrt lief nochmal mit dem Taxi ab, aber der Fahrer "schlief" wohl fast ein und so verpasste ich knapp die startende ATP von Westair Europe, war schon schade, aber auch hier galt, es ist Urlaub, möglichst entspannt weitermachen.
Die TUI rollte gerade zum Start, die nahm ich erstmal mit:

Hinter dem Spotterpunkt steht noch ein passendes Gebäude (vielleicht wohnt da ja später auch ein Spotter), der Name stimmt schon mal "LOL"

Am Eingang des zweiten (wohl auch noch im Bau befindlichen) Gebäude entdeckte ich noch dieses Hinweisschild (hatte ich vorher gar nicht bemerkt):

 

Dann ging es zu Fuß Richtung Runwayende, vielleicht gelang da ja ein brauchbares Landefoto ?

"Unterwegs" ein Gegenlichtfoto von zwei stehenden Bizjets :

nach 20 Minuten waren wir an der anderen Seite angelangt, aber das entsprach nicht so richtig meinen Vorstellungen:

Ich probierte 2-3 Anflüge aus, räumte dann aber meine Kamera wieder zusammen, das war nix, höchstens ein Punkt für ein Abendfoto.

Wieder am Zaun entlanggehend, konnte ich den gerade abrollenden CRJ ablichten. Die Maschinen starteten wieder kreuz und quer, wie es gerade passte. :|

Bei TAP ging es in die andere Richtung, ein reines Lotteriespiel


Dann teilten wir uns kurz auf, Claudia erwischte die abrollende Primera und ich holte mir das Foto nach dem Start.




Insgesamt hatte ich mir den dritten Ausflug etwas anders vorgestellt, aber ich nahm noch alles mit, was machbar war.




und immerhin einen Russen, die sind recht selten in FNC :)


nochmal der "Hopper" von der Nachbarinsel




Dann ging es zum Mittagsimbiß, wo ich noch ein paar alter Bekannte traf :wink:


Von der Cafeterrasse machte ich die beiden letzten Bilder :




Erwähnenswert ist noch diese Freizeitanlage mit einigen Rutschen, die vor der Ortschaft Santa Cruz liegt, das Landebahnfoto aus dem Bus habe ich ja ganz oben platziert.



 

TEIL VIII --- weitere Schnappschüsse von Ausflügen und Wanderungen

Im vorletzten Teil des Berichtes möchte ich Euch noch ein paar Bilder von weiteren Ausflugmöglichkeiten zeigen, falls mal wieder jemand Urlaub auf der Insel machen sollte.

1) in die Hauptstadt Funchal wanderten wir mehrere Male (ca. 3km von unserem Hotel im Außenbezirk Lido), da es immer wieder noch was Neues zu sehen gab. Ein kleine Auswahl:

viele historische Gebäude und Springbrunnen

der Stadtpark mit Konzerthalle

Blick zu den höchsten Bergen der Insel

Blumengeschäft in der Markthalle

Riesentöpfe in der Fußgängerzone

Museum und Geschäft für Madeira Weine

Alles zu zeígen, würde hier den Rahmen sprengen, auf jeden Fall ist die Insel aber kein Strand- oder Badeparadies.



2) der höchste Punkt von Funchal (MONTE)

Auffahrt zum oberen Stadtteil

die "Bergstation" mit der berümten Schlittenfahrt auf der Asphaltstrasse

und der "Jardin Tropical", ein weiterer sehr schön angelegter botanischer Garten






3) CHRISTO REI

erreicht man mit einem Überlandbus (Ausstieg in Canico) und läuft dann ca. 30 Minuten bis zur Küste

um die Statue gut ablichten zu können, muß man bis zum äußersten Felsen gehen

Blick nach Westen;

Blick zum Christo nach Norden

und eine Nahaufnahme

 


4) der höchstgelegene botanische Garten (Palheiro) etwas außerhalb von Funchal




Blick vom Park nach Funchal

Nun hieß es langsam Koffer packen und Abschied nehmen.

 

 

 

TEIL IX (bunter Mix) und TEIL X (Abschluss)

Ein paar Favoritenbilder von mir (die mit der kleinen Canon von Claudia gemacht wurden) sollen ein letztes Mal die Vielfalt dieser schönen Insel dokumentieren.

Blicke Richtung Funchal


interessante Blumen und Artenreichtum


leckere Snacks


Parkimpressionen mit "Froschkönig" und Wasserspielen


einer der vielen Frangipanibäume (Claudias Lieblingspflanze), wir haben uns ein Exemplar mitgebracht.


und ein "Fremdkörper" in der Palme ;-)


Im Hotel mussten wir bis 12:00 auschecken, konnten aber noch bis 14:00 am Pool verweilen.
Sehr pünktliche Abholung, schnelles Einchecken (Sitzplätze schon vorher online ausgedruckt) und somit noch ne gute Stunde Zeit,
auf der zweiten Terrasse (im Transitbereich, liegt gleich rechts von der frei zugänglichen) etwas Kerosin zu schnuppern.

... und wie sollte es anders sein, Anflug von der gewünschten Richtung. Nur nutzte mir das nun nicht mehr

Ein paar Vorfeldfotos, u.a. dieser FollowMe Jeep

'ne kleine Spielerei

und ein paar unspektakuläre Maschinen



dann rollte auch schon unser Flieger für den Rückflug nach SXF heran:

Eigentlich war damit alles abgelichtet, aber gegenüber am Hangspotterpunkt standen heute tatsächlich mehrere Spotter.
Also wartete ich noch zehn Minuten ab und es kam immerhin noch ein für FNC großes Flugzeug (aus FRA):

Dann Boarding und in der zweiten Reihe Platz genommen.
zwei Abschlußbilder aus dem Fenster

 


und schon rollten wir zum Wendehammer

nach dem Start

die Nachbarinsel mit Sandstrand, wo der "Hopper" immer hingeflogen ist

Sonnenuntergang

wieder in SXF


Das war es. Es sind sicher ein paar Bilder zu viel geworden, aber ich habe bislang kaum eine Insel bereist, die so viele Motive geboten hat.
Insgesamt waren es bestimmt ca. 800 Fotos, von den ich Euch einige vorstellen wollte.

Spottertechnisch hätte ich noch gerne einen TAP330 und eine Portugalia Fokker gehabt, aber die kamen zeitlich immer recht ungünstig und das Spotting war auch nicht der Hauptgrund gewesen, die Inselgruppe zu besuchen.

Tschüß und bis zum nächsten Reisebericht 2014 (?) in ... :?:

 


@2013 Spotterlempio